Im Alter besteht die Gefahr, dass der gewohnte Lebensstandard durch die so genannte Rentenlücke bedroht wird. Diese Diskrepanz zwischen den benötigten finanziellen Mitteln und der tatsächlich zur Verfügung stehenden Rente kann zu finanziellen Engpässen führen. Um diesem Risiko vorzubeugen, ist eine gezielte private Altersvorsorge unerlässlich. Experten empfehlen hierbei unter anderem die Anlage in breit gestreute Exchange Traded Funds (ETFs) sowie Investitionen am Aktienmarkt.
Ein zentraler Aspekt bei langfristigen Geldanlagen ist der Inflationsausgleich. Durch die Berücksichtigung dieser Preissteigerungen wird die Werterhaltung des Vermögens gewährleistet. Zusätzlich spielen finanzielle Planung, Schuldenabbau, die Schaffung eines Notgroschens und eine angemessene Sparquote eine wichtige Rolle.
Experten raten dazu, etwa 15% des Nettoeinkommens langfristig für die Altersvorsorge anzulegen, um eine solide finanzielle Basis für das Rentenalter zu schaffen. Die Aufteilung des Depots in einen Sicherheits- und Renditebaustein mit breit gestreuten Aktien-ETFs wird als sinnvolle Strategie empfohlen.
Es wird besonders hervorgehoben, dass es entscheidend ist, frühzeitig mit dem Sparen für die Altersvorsorge zu beginnen. Eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Risikoprofil und der individuellen Risikobereitschaft ist bei der Geldanlage unerlässlich. Zudem sollten Aspekte wie der Inflationsausgleich, die optimale Aufteilung des Nettoeinkommens und die individuelle Risikotragfähigkeit beachtet werden, um eine solide finanzielle Zukunft zu gewährleisten.

