Freitag, 28.11.2025

Emissionshandel ETS2 ab 2027: Pendler vor Herausforderungen durch steigende CO2-Kosten und alternative Kraftstoffe

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Ab dem 1. Januar 2027 startet der Emissionshandel ETS2 in der EU, wodurch Emissionsrechte für Verkehr und Gebäude gehandelt werden. Dies führt zu Preissteigerungen für Verbraucher. Einige Kommunen setzen auf synthetische Kraftstoffe als Alternative.

Der durchschnittliche Arbeitsweg beträgt in Deutschland knapp 18 Kilometer. Autofahrer zahlen zusätzlich zur CO2-Abgabe seit vier Jahren rund 16 Cent mehr pro Liter. Emissionen in den Bereichen Industrie und Energie konnten in der EU seit 2005 um fast die Hälfte gesenkt werden. Die Preise für CO2-Vermeidungskosten im ETS-1 Handel liegen bei rund 80 Euro pro Tonne CO2. Die CO2-Vermeidungskosten für den Verkehr und Gebäudebereich sind wesentlich höher als in anderen Sektoren. Verschiedene Studien prognostizieren einen Anstieg des CO2-Preises im ETS2-System auf über 300 Euro. Maßnahmen wie ‚Social Leasing‘ für den Umstieg auf Elektroautos werden diskutiert.

Der Emissionshandel ETS2 soll Autofahrer zum Umstieg auf umweltfreundlichere Alternativen wie Elektrofahrzeuge bewegen. Die Einführung des Handels mit Emissionen stellt die Verbraucher vor finanzielle Herausforderungen und erfordert innovative Lösungen, wie synthetische Kraftstoffe und staatliche Unterstützung für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge.

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