Freitag, 28.11.2025

Schmerzzentren in Gefahr: Reform bedroht Versorgung chronisch Schmerzkranker

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Infolge der geplanten Krankenhausreform sehen spezialisierte Schmerzzentren, darunter auch das renommierte Zentrum in Mainz, ihrer Schließung entgegen. Diese Entwicklung stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Versorgung von chronisch Schmerzkranken dar.

Derzeit existieren deutschlandweit insgesamt 370 spezialisierte Schmerzzentren, die jedoch bereits mit unzureichenden Kapazitäten und einem akuten Personalmangel zu kämpfen haben. In Deutschland leiden über 20 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen, und diese Reform könnte zu längeren Wartezeiten, reduzierten Behandlungsplätzen und negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen führen.

Die fehlende Abrechnungsfähigkeit bedroht sogar die Existenz vieler Schmerzzentren, die eine wichtige Rolle in der spezialisierten Versorgung einnehmen. Angesichts dieser Sachlage wird deutlich, dass dringende Nachbesserungen in der Krankenhausreform erforderlich sind, um die spezialisierte Schmerzmedizin zu erhalten. Es besteht große Besorgnis hinsichtlich der drohenden Schließung von Schmerzzentren und den potenziellen Versorgungslücken, die dadurch entstehen könnten.

Es wird daher eine klare Forderung nach speziellen Regelungen und Gesetzen laut, um langfristig spezialisierte Versorgungsangebote für chronisch Schmerzkranke sicherzustellen und somit deren adäquate medizinische Betreuung zu gewährleisten.

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