Der Mainzer Musiksommer 2026 hat den Vorverkauf für acht von elf ausgewählten Konzerten gestartet. Das Festival findet vom 11. Juli bis zum 11. August 2026 statt. Den Auftakt der neuen Saison markieren bereits vorher angekündigte Meisterkonzerte: Am Sonntag, dem 30. November 2025, spielt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in der Rheingoldhalle ein Programm mit Samuel Barbers Adagio for Strings, William Waltons Cellokonzert und Igor Strawinskys Petruschka. Als Solist ist der Cellist Alexey Stadler zu hören.
Vorverkauf, Preise und Abonnements
Die Besucher können die angebotenen Konzerte ab sofort einzeln kaufen oder über Abonnements buchen. Es gibt ein Festivalabonnement sowie ein neues Jahresabonnement 2026, bei dem aus allen Mainz Klassik Konzerten fünf Meisterkonzerte und fünf Musiksommerkonzerte gewählt werden können. Einzelkarten kosten zwischen 19 und 45 Euro. Festivalkarten werden in Preissegmenten zwischen 165 und 216 Euro angeboten. Schüler, Studenten bis 27 Jahre, Auszubildende und finanziell Bedürftige erhalten eine Ermäßigung und zahlen 25 Prozent des regulären Preises. Pro zahlendem Konzertbesucher ist ein Kind bis 16 Jahre in Begleitung frei.
Eröffnungskonzerte und ausgewählte Künstler
Die Festivalreihe ist in mehreren Spielstätten geplant, unter anderem in St. Stephan, der Seminarkirche, St. Ignatz, im Fürst von Bismarck Saal auf dem Kupferberg. Nach einer Pause ist auch der Dom St. Martin wieder als Konzertort vorgesehen. Die offizielle Festivaleröffnung in St. Stephan ist für Samstag, den 11. Juli 2026, mit der Deutschen Radio Philharmonie des SR und SWR angekündigt. Das Programm soll barocke Pracht und klassische Leuchtkraft verbinden und die Chagall Fenster der Kirche als Kulisse einbeziehen.
Zu den bereits veröffentlichten Programmpunkten gehören unter anderem das Dorothee Oberlinger Trio, das am 17. Juli 2026 in der Seminarkirche Werke des Barock präsentiert, sowie das britische Vokalensemble Apollo 5 mit dem Programm Summertimes am 24. Juli. Harmonic Brass tritt am 30. Juli 2026 mit Domorganist Daniel Beckmann auf; auf dem Programm stehen neben Originalwerken für Blechbläser und Orgel unter anderem Smetanas Moldau und Richard Strauss Feierlicher Einzug. Die norwegische Hardangerfiedelspielerin und Geigerin Ragnhild Hemsing kommt mit dem Røta Trio nach Kupferberg. Weitere angekündigte Gäste sind Constantinople, das Duo Kristjánsson und Koell sowie Mulo Francel mit moccaswing, die das Festivalfinale gestalten sollen.
Repertoireperspektive und weitere Informationen
Neben den genannten Ensembles und Solisten kündigen die Veranstalter eine Reihe großer Orchesterwerke für die Saison 2025/26 an, darunter Sibelius Lemminkäinensuite, Rimski Korsakows Scheherazade sowie Carl Orffs Carmina Burana. Ebenfalls vorgesehen sind Werke von Beethoven, Grieg, Mozart, Tschaikowsky, Brahms, Talbot, Borodin, Schubert und Augusta Holmès.
Weitere Details zu Terminen, Programmen und Ticketoptionen sind auf der Website www.mainz-klassik.de abrufbar. Dort werden auch Informationen zu Jahresabonnements, Festivalabonnements und Vorverkaufsstellen bereitgestellt.
Quelle anzeigen

