Montag, 02.03.2026

Wiesbaden warnt: Einsturzgefahr auf zugefrorenen Gewässern

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Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat eindringlich davor gewarnt, zugefrorene Teiche, Bäche, Flüsse und sonstige Eisflächen im Stadtgebiet zu betreten. Trotz anhaltender Kälte können Eisschichten dünn und brüchig sein. Besonders betroffen ist nach Angaben der Stadt die Eisfläche im Schiersteiner Hafen.

Gefahr durch Einbrechen und Unterkühlung

Wenn Menschen ins eiskalte Wasser stürzen, verlieren sie schnell ihre Kräfte. Eingebrochene Personen können innerhalb weniger Minuten unterkühlen oder ertrinken. Deshalb bestehe Lebensgefahr, betont die Stadt. Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder über diese Risiken aufzuklären und vom Betreten von Eisflächen abzuhalten.

Verhalten bei Unfällen

Kommt es zu einem Unfall, ist schnelles und umsichtiges Handeln wichtig. Zuerst sollte ein Notruf über die Nummer 112 abgesetzt werden. Genaue Angaben zum Aufenthaltsort und zur Anfahrt helfen den Rettungskräften, schnell am richtigen Ort einzutreffen.

Personen, die helfen wollen, sollten ihre eigene Sicherheit in den Vordergrund stellen. Ein sicherer Abstand zur Einbruchstelle ist unbedingt einzuhalten. Wer eine Rettung aus dem Wasser unterstützen kann, sollte versuchen, die verunfallte Person ohne Betreten des Eises zu erreichen. Als Hilfsmittel kommen unter anderem eine Stange, ein Brett, ein Rettungsring, ein Seil oder ein dicker Ast in Frage.

Nach der Rettung

Gerettete und durchnässte Personen müssen sofort vor weiterer Auskühlung geschützt werden. Eine medizinische Untersuchung ist nach einem Einbruch in das Eis in allen Fällen notwendig, da Unterkühlung und andere Folgeschäden schnell auftreten können.

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