Immer mehr Menschen in Deutschland wagen sich in den Handel mit Derivaten, einem Bereich, der sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Speziell die Versuchung schneller Gewinne lockt Anleger in die Welt der riskanten Finanzprodukte.
Derivathandel bezieht sich auf Termingeschäfte, die auf bestimmte Basiswerte abzielen. Zu den bekannten Derivaten zählen Optionen, CFDs und Hebelzertifikate, die hohe Gewinnmöglichkeiten, aber gleichzeitig auch erhebliche Verlustrisiken bieten. Besonders der Einsatz von Hebeln kann zu großen Gewinnen oder Verlusten führen, da sie Kursbewegungen verstärken.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor riskanten Derivaten, insbesondere vor Turbo-Zertifikaten. Es ist bekannt, dass Emotionen und psychologische Aspekte eine entscheidende Rolle bei Anlageentscheidungen spielen können, was zu unüberlegten Schritten führen kann.
Daten zeigen, dass rund jeder fünfte Anleger in Deutschland sein Geld in spekulative Wertpapiere investiert. Die Anzahl der Derivate-Händler steigt, obwohl die BaFin die hohen Risiken betont. Es wird dringend empfohlen, nur Geld zu investieren, auf das man verzichten kann, und sich umfassend mit dem Thema auseinanderzusetzen, um Überschuldung zu vermeiden.

