Dienstag, 17.03.2026

Caligari Filmbühne in Wiesbaden soll am 2. April wieder öffnen nach umfangreicher Sanierung

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Die denkmalgeschützte Caligari Filmbühne in der Wilhelmstraße 36 in Wiesbaden wird nach einer umfassenden Sanierung voraussichtlich am Donnerstag, dem 2. April, wiedereröffnet. Betreiber und Verantwortliche betonen, dass technische Modernisierungen mit Rücksicht auf die historische Bausubstanz umgesetzt wurden. Ziel ist die Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebs bei gleichzeitiger Sicherstellung heutiger Sicherheitsstandards.

Sanierungsschwerpunkte und technische Maßnahmen

Während der Arbeiten wurden zentrale Gebäudetechnik und umfangreiche brandschutztechnische Maßnahmen erneuert. Nach Angaben der Projektverantwortlichen sollten dadurch die aktuellen Sicherheitsanforderungen erfüllt und ein dauerhafter Kinobetrieb möglich werden. Architekt Uwe Bordt beschreibt die Aufgabe als Abwägung zwischen Erhalt der Identität des Hauses und Integration moderner Funktionalität und Sicherheit. Ergänzend entsteht unter der Bühne eine zusätzliche WC Anlage, die im Vorfeld der Hundertjahrfeier des Caligari im Dezember 2026 fertiggestellt werden soll.

Bauverlauf und unerwartete Herausforderungen

Die Bauphase war laut Projektbeteiligten wiederholt von unvorhergesehenen baulichen Situationen geprägt. Diese Erkenntnisse führten zu zusätzlichen Abstimmungen und Anpassungen im Ablauf. WiBau Geschäftsführer Christoph Golla sagte, das Projekt habe den Beteiligten viel abverlangt, und hob das Engagement und die Kreativität des Teams hervor. WiBau Projektleiter Hartmut Herreiner wies darauf hin, dass die Komplexität historischer Gebäude sich oft erst während der Arbeiten zeige und dass die enge Zusammenarbeit aller Gewerke zur Lösung der Probleme beigetragen habe.

Wiedereröffnung, Programm und Ausblick

Mit der Wiedereröffnung wird der reguläre Spielbetrieb wieder aufgenommen. Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl kündigte an, die Eröffnung werde mit einer Vorpremiere begangen, und dankte dem Architektenteam sowie den beteiligten Handwerkern. Er wies zugleich darauf hin, dass hinter den Kulissen noch weitere Arbeiten laufen und die Sanierung bis zur Hundertjahrfeier im Dezember 2026 abgeschlossen werden soll. Andreas Kowol, Aufsichtsratsvorsitzender der WiBau, bezeichnete die Filmbühne als kulturelles Aushängeschild der Stadt und betonte die Bedeutung, historische Orte zu erhalten und gleichzeitig zukunftsfähig zu machen.

Die Wiederinbetriebnahme des Hauses markiert nach Angaben der Beteiligten das Ende der Hauptbauphase. Konkrete Angaben zu Programm, Vorstellungszeiten und möglichen Vorpremieren wurden von den Verantwortlichen bislang nicht detailliert genannt.

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