Im neuen Pumuckl-Film wurde die Stimme des Kobolds mithilfe von Künstlicher Intelligenz wiederhergestellt, was Nostalgie bei den Fans auslöst und Diskussionen über den Einsatz von KI in der Synchronbranche entfacht. Die Stimme des Kobolds Pumuckl im neuen Kinofilm wurde mithilfe einer KI an die unverwechselbare Stimme des verstorbenen Synchronsprechers Hans Clarin angepasst. Synchronsprecherinnen und -sprecher sind besorgt über die mögliche Ersetzung ihrer Stimmen durch KI und die Auswirkungen auf ihre Branche. Die Technik der KI-Stimmenanpassung wird bereits in anderen Produktionen wie der RTL+-Serie ‚Neue Geschichten vom Pumuckl‘ eingesetzt. Es gibt Bedenken, dass KI-generierte Stimmen die emotionale Tiefe und menschliche Interpretation in der Synchronisation ersetzen könnten. Rechtliche Unsicherheiten bestehen bezüglich der Nutzung von KI-Stimmen ohne Zustimmung der originalen Sprecherinnen und Sprecher. Die Diskussion um den Einsatz von KI in der Synchronbranche und die Wiederbelebung historischer Stimmen wirft Fragen zu Ethik, Kunst und Arbeitsplätzen auf. Synchronsprecherinnen und -sprecher sehen sich mit den Herausforderungen der immer fortgeschritteneren Technologie konfrontiert, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt.
Kobold-KI im Film: Wandel in der Synchronbranche?

