In diesem Jahr sind in Deutschland bislang 321 Menschen ertrunken, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Opferzahlen darstellt. Die Unterschiede zeigen sich hauptsächlich in Bezug auf Gewässer, Altersgruppen und Geschlechter.
Bislang 321 Menschen in Deutschland ertrunken, wobei ein Rückgang der Badetoten im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen ist. Die Analyse zeigt deutliche Unterschiede, insbesondere bei den Gewässern, der Altersverteilung und den Geschlechtern der Opfer.
Es zeigt sich, dass mehr Opfer in Flüssen und Seen im Vergleich zum Meer und Schwimmbädern zu beklagen sind. Auffällig ist auch die höhere Betroffenheit von Jugendlichen und jungen Männern. Statistisch gesehen sind 84% der Ertrunkenen männlich, darunter auch zwölf Kinder bis zehn Jahre.
Neben dem Rückgang der Badetoten gibt es jedoch auch besorgniserregende Entwicklungen. Ein Anstieg an Ertrunkenen wurde in Bayern, Hamburg, Hessen und Thüringen verzeichnet. Dies unterstreicht die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Gewässersicherheit.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit knapp 630.000 Mitgliedern und 55.000 Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern warnt eindringlich vor den Gefahren im Wasser, besonders für junge Männer und Kinder. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern zeigen deutlich auf, dass Handlungsbedarf besteht, um die Sicherheit an Gewässern zu gewährleisten.

