Das Sturmtief ‚Detlef‘ zog über Deutschland und hinterließ eine Spur der Verwüstung mit mehreren Verletzten und erheblichen Schäden. Mindestens drei Menschen wurden durch die heftigen Windböen verletzt, während umgeknickte Bäume im Südschwarzwald und in Nordrhein-Westfalen für Behinderungen sorgten. Entlang der Nordseeküste gab es eine Sturmflutwarnung mit Wasserständen bis zu zwei Metern über dem mittleren Hochwasser. Auf dem Brocken wurden stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h gemessen.
Sogar der Kölner Zoo blieb nicht verschont, da ein herabgefallener Ast zur temporären Schließung führte. Die Aussichten verbessern sich jedoch, da ‚Detlef‘ sich am Montag allmählich abschwächt, bevor weitere Winde aus Nordosten erwartet werden. Regenfälle und eine feucht-kühle Luftmasse bleiben bestehen, aber erste Auflockerungen könnten am Dienstag eintreten.
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