ESWE Verkehr und die Landeshauptstadt Wiesbaden setzen das Projekt Busschule fort. Von September bis Dezember sollen in diesem Jahr rund 1.800 Schülerinnen und Schüler praxisnah auf das Verhalten im öffentlichen Nahverkehr vorbereitet werden. Zum Angebot zählen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler aus 19 weiterführenden Schulen sowie Kinder aus sechs Grund- und Förderschulen.
Praxis steht im Mittelpunkt
Die Schulungen finden direkt am Bus statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ESWE Verkehr demonstrieren, wie Abstand zum Bordstein gehalten wird, wie man sich bei einer gefährlichen Bremsung verhält und wie Nothahn und Nothammer genutzt werden. Ein weiterer Programmpunkt ist das Freimachen von Sitzplätzen für ältere und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Ziel ist es, typische Gefahrensituationen einzuüben und so Unfälle zu vermeiden.
Aussagen der Beteiligten
Marion Hebding, Geschäftsführerin von ESWE Verkehr, betonte bei einem Termin an der Erich Kästner Schule in Schierstein, dass es neben Regeln vor allem um Rücksicht, Aufmerksamkeit und Verantwortung gehe. Die Zahl von mehr als 1.800 Teilnehmenden pro Jahr bezeichnete sie als Beleg für den Nutzen der Busschule.
Dr. Hendrik Schmehl, Dezernent für Finanzen, Schule und Kultur, verwies auf die Bedeutung von Verkehrserziehung in Großstädten. Er nannte die Busschule und die Fahrradtage als Maßnahmen, die helfen sollen, die Zahl der Elterntaxis zu reduzieren und das sichere Verhalten im Straßenverkehr zu stärken.
Ablauf und Ausstattung
ESWE Verkehr nutzt für die Schulungen einen eigens gestalteten Solobus, der im Design der Busschule foliert ist. Am Ende erhalten die Teilnehmenden eine Urkunde. Träger und Stadt führen das Projekt seit 2009 durch, wodurch es in diesem Jahr auf eine 16 jährige Laufzeit zurückblickt.
Weitere Informationen über das Angebot stellt ESWE Verkehr auf der Unternehmenswebsite bereit.
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