Deutschland steht vor einer neuen Herausforderung im Umgang mit Drohnen, die vermehrt gesichtet werden. Die aktuelle Situation erfordert drastische Maßnahmen, darunter schärfere Gesetze und den Einsatz der Bundeswehr zur Drohnenabwehr. Bundesinnenminister Dobrindt fordert eine verstärkte Regulierung und Kooperation, um die wachsende Bedrohung einzudämmen.
Die Gefahr durch Drohnen wird vor allem durch die Qualität und Menge der gesichteten Drohnen verstärkt, insbesondere das Auftreten großer Drohnen beunruhigt die Behörden. Es wird über die Einführung eines europäischen Plans zur Drohnenabwehr diskutiert sowie die Einrichtung eines spezialisierten Drohnen-Abwehrzentrums.
Überflüge von Drohnen über sensiblen Bereichen wie Flughäfen und militärischen Einrichtungen haben bereits zu Ausfällen und Alarmzuständen geführt. Besonders Nordrhein-Westfalens Innenminister hebt die Bedeutung des Schutzes kritischer Infrastrukturen hervor und warnt vor Verunsicherung in der Bevölkerung.
Die Drohnenabwehr wird als ein Wettlauf zwischen Bedrohung und Abwehr betrachtet, der Besonnenheit, klare Gesetze und eine effiziente Reaktion erfordert. Neben nationalen Maßnahmen strebt man auch eine enge europäische Zusammenarbeit an, um die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten.

