Donnerstag, 29.01.2026

Fünfjährige Kooperation soll Wissenstransfer in Sozialer Arbeit in Wiesbaden stärken

Empfohlen

redaktion
redaktionhttps://kreisbote-mainz-bingen.de
Ihr Begleiter für die Region. Aktuell und verlässlich.

Das Dezernat für Soziales, Bildung und Wohnen der Landeshauptstadt Wiesbaden und die Hochschule RheinMain haben eine Zusammenarbeit für die kommenden fünf Jahre vereinbart. Ziel der Vereinbarung ist es, den Austausch zwischen kommunaler Praxis und Wissenschaft zu intensivieren, die Verbindung von Lehre Forschung und Praxis zu vertiefen und die Entwicklung von Fachkräften in der Sozialen Arbeit langfristig zu unterstützen.

Ziele der Vereinbarung

Die Partner legen einen Schwerpunkt auf den systematischen Wissenstransfer zwischen Hochschule und Verwaltung. Neben der inhaltlichen Verzahnung von Studium und Forschung mit dem kommunalen Alltag soll die Attraktivität des Berufsfeldes gesteigert und dessen gesellschaftliche Bedeutung sichtbarer gemacht werden. Formal ist die Kooperation auf fünf Jahre angelegt und schafft damit einen verbindlichen Rahmen für strategische Projekte und Abstimmungen.

Formen der Zusammenarbeit

Kern der Vereinbarung sind regelmäßige Treffen zwischen Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Sozialwesen sowie Vertretern der beteiligten Fachämter und des Dezernats. Vorgesehen sind gemeinsame Forschungs und Praxisprojekte, die Beteiligung von Praktikerinnen und Praktikern an der Lehre sowie Beiträge zur Weiterentwicklung praxisbezogener Studienformate. Studierende sollen reale kommunale Herausforderungen verstärkt in Projekte und Abschlussarbeiten einbinden können, um den Übergang in den Beruf zu professionalisieren.

Bewertungen von Stadt und Hochschule

Die Stadtverwaltung bewertet die Vereinbarung als Beitrag zur Zukunftssicherung kommunaler sozialer Angebote. Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher erklärte, die Vereinbarung stärke gezielt die Verbindung zwischen kommunaler Praxis und wissenschaftlicher Expertise und helfe, dem Fachkräftebedarf aktiv zu begegnen.

Aus Sicht der Hochschule unterstreicht die Vereinbarung die Bedeutung einer strukturierten und langfristigen Zusammenarbeit. Präsidentin Prof. Dr. Eva Waller betonte, eine enge Anbindung an die kommunale Praxis sei für ein hochwertiges praxisbezogenes Studium und anwendungsorientierte Forschung unverzichtbar. Dekanin Prof. Dr. Kathrin Witek wies darauf hin, dass der direkte Praxisbezug zentral für die Ausbildung von Sozialarbeitenden sei und die Kooperation Chancen eröffne, reale kommunale Herausforderungen systematisch in Lehre und Forschung zu integrieren.

Bei der Unterzeichnung waren Prof. Dr. Kathrin Witek Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen, Stadträtin Dr. Patricia Becher vom Dezernat für Soziales Bildung und Wohnen sowie Prof. Dr. Eva Waller Präsidentin der Hochschule RheinMain anwesend.

Quelle anzeigen

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles