Donnerstag, 29.01.2026

Innerparteilicher Konflikt in der AfD: Der Streit um die Wehrpflicht und die Machtverhältnisse

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Innerhalb der AfD tobt ein Konflikt von großer Tragweite, der die Diskussion um die Wiedereinführung der Wehrpflicht entfacht hat. Dieser interne Machtkampf verdeutlicht die tiefe Kluft zwischen den Ost- und Westverbänden der Partei. Im Zentrum stehen nicht nur die unterschiedlichen Positionen zu Patriotismus und außenpolitischen Fragen, sondern auch grundlegende Machtverhältnisse.

Der Antrag zur Wiedereinführung der Wehrpflicht stößt trotz offizieller Unterstützung auf internen Widerstand in der AfD. Besonders kontrovers wird die Thematik im Bundesfachausschuss diskutiert, wo herausragende Parteimitglieder wie Tino Chrupalla im Osten und Alice Weidel im Westen gegensätzliche Standpunkte vertreten.

Die Ostverbände der AfD haben sogar eine Gegeninitiative gegen die Wehrpflicht für fremde Kriege gestartet, was den tiefgreifenden Konflikt um die Machtverhältnisse innerhalb der Partei verdeutlicht. Neben der Wehrpflicht spielen auch Debatten über die außenpolitische Ausrichtung der Partei eine entscheidende Rolle, insbesondere in Bezug auf die Nähe zu Russland und den USA.

Insgesamt lassen die aktuellen Auseinandersetzungen innerhalb der AfD den Schluss zu, dass die Frage der Wehrpflicht lediglich ein Symptom für weitreichendere Auseinandersetzungen um Macht und politische Ausrichtung ist. Die Spannungen zwischen Ost- und Westverbänden spiegeln sich deutlich in den Uneinigkeiten über außenpolitische Themen und einer Verschiebung der internen Machtverhältnisse wider.

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