Freitag, 28.11.2025

Nutzerzentrierung und Empathie im Fokus: Public Service Lab Day in Wiesbaden

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Am Freitag, 14. November, fand der jährliche Public Service Lab Day erstmals in den Räumen des Heimathafens in Wiesbaden statt. Die Veranstaltung versammelte Fachleute aus Bund, Ländern und Kommunen, die über die nutzerzentrierte Weiterentwicklung von Verwaltungs- und Bürgerdiensten diskutierten.

Programm: Vorträge, Workshops, Austausch

Das Programm umfasste Impulsvorträge zu nutzerzentriertem Design digitaler Bürgerdienste sowie zur Kultur in modernen Verwaltungen. Ergänzend boten anwendungsorientierte Workshops Raum für praktische Ansätze zur Verwaltungsmodernisierung und Innovation. Die Teilnehmenden konnten sich in interdisziplinären Formaten über Methoden und Erfahrungen austauschen.

Preisverleihung und Leitmotiv

Im Rahmen des Lab Day wurde der Verwaltungspreis Preis für gute Verwaltung vergeben. Das Leitmotiv der Veranstaltung lautete Besser machen: Mehr Qualität für unsere Services und bildete die Richtschnur für die Diskussionen über Verbesserungen in Service, Qualität und digitaler Umsetzung.

Empathie als Thema der Verwaltung

Die Wiesbadener Smart‑City‑Dezernentin Maral Koohestanian begrüßte die Teilnehmenden und hob die Bedeutung einer Empathischen Verwaltung hervor. „Wir brauchen Empathie als Kernkompetenz in der Verwaltung, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Leistungsfähigkeit des Staates zu stärken. Sie schafft Raum für gegenseitiges Verständnis, bessere Entscheidungen und letztlich für mehr Wirksamkeit”, sagte Koohestanian.

Wurzeln und Zweck des Formats

Das bundesweite Format besteht seit 2017 und versteht sich als interdisziplinäre Plattform. Ziel ist es, Akteure aus verschiedenen Verwaltungsebenen zusammenzubringen, um Dienste stärker an den Bedürfnissen der Nutzenden auszurichten und Innovationsprozesse in der Verwaltung voranzutreiben.

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