Christine Lagarde warnt vor der steigenden Gefahr einer neuen Finanzkrise, verstärkt durch Soziale Medien und die Verfügbarkeit von Bankdienstleistungen über Smartphones. Diese Warnung basiert auf der zunehmenden Bedeutung von Schattenbanken, die mittlerweile 60 Prozent des Finanzsektors im Euroraum ausmachen und weniger streng reguliert sind als klassische Banken. Dieser Umstand birgt zusätzliche Risiken, insbesondere durch den Einsatz von Kryptowährungen und künstlicher Intelligenz.
Zudem tragen Zentralbanken selbst oft zur Krisengefahr bei, vor allem durch das exorbitante Kreditwachstum nach Zinssenkungen. Obwohl aktuell keine unmittelbare Krise in Sicht ist, warnen Experten vor der potenziellen Schnelligkeit, mit der eine Finanzkrise in der digitalen Ära entstehen könnte. Die Reformen im Bankensektor haben zwar Fortschritte gebracht, dennoch bleibt die Gefahr von neuen Krisen bestehen, die durch die voranschreitende Digitalisierung und die Risiken aus den Bereichen Kryptowährungen und künstliche Intelligenz verstärkt werden.
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