Am deutschen Aktienmarkt zeigte sich nach dem Rutsch des DAX unter die Marke von 24.000 Punkten eine leichte Gegenbewegung. Die aktuellen Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten prägen das Geschehen, insbesondere die steigenden Ölpreise sorgen für Aufmerksamkeit.
Der DAX verzeichnete einen Schlusskurs unter 24.000 Punkten und signalisiert damit eine durchaus prekäre technische Lage. Stützend für den deutschen Leitindex wirken verhalten positive Vorgaben von der Wall Street und ein Aufwärtstrend an den chinesischen Börsen. Gleichzeitig bleibt der Dollar in der Nähe eines Drei-Monats-Hochs, während die Ölpreise nach der Entscheidung der OPEC+ weiterhin anziehen.
Unternehmensspezifisch steht die Lufthansa vorerst ohne Pilotenstreiks da, während BioNTech frische Geschäftszahlen veröffentlichte. Jedoch wirft ein Steuerfahndungsfall um den Spirituosenkonzern Campari ein Schlaglicht auf steuerliche Angelegenheiten.
Die Anleger und Investoren sind aktuell besorgt angesichts der Belastungsfaktoren für die DAX-Unternehmen, darunter der starke Euro, das Fehlen von Tech- und KI-Giganten sowie die schwache Konjunktur. Die globalen Börsenentwicklungen sowie spezifische Unternehmensnachrichten haben unmittelbaren Einfluss auf die Marktlage.

