Freitag, 28.11.2025

Turbulenzen auf dem Whisky-Markt: Traditionelle Hersteller kämpfen gegen Absatzrückgänge und Konkurrenz

Empfohlen

redaktion
redaktionhttps://kreisbote-mainz-bingen.de
Ihr Begleiter für die Region. Aktuell und verlässlich.

Die Whisky-Industrie, insbesondere in Schottland, sieht sich mit herausfordernden Zeiten konfrontiert. Mit über 1,4 Milliarden Flaschen exportiert Schottland jährlich eine beeindruckende Menge Whisky weltweit, wobei rund 140 Brennereien die traditionelle Herstellung pflegen.

Dennoch sind Absatzrückgänge von bis zu 20% in der Branche spürbar, was auf die wachsende Konkurrenz und Überproduktion, insbesondere aus dem asiatischen Markt, zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Whisky-Konsum pro Kopf in Schottland beträgt lediglich 1 Liter pro Jahr, während über 40 Flaschen schottischen Whiskys pro Sekunde exportiert werden.

Im Premiumsegment können Verbraucher Preise von bis zu 150 Euro pro Flasche finden, was auch die Attraktivität des Whiskys als Geldanlage unterstreicht. Der weltweite Whisky-Markt hat derzeit ein Volumen von rund 84 Milliarden Dollar, mit einer Prognose, dass er bis 2030 auf 114 Milliarden Dollar steigen wird.

Deutschland erlebt einen regelrechten Whisky-Boom, insbesondere bei jüngeren Konsumenten. Trotz der aktuellen Herausforderungen hofft die Branche auf einen Wiederanstieg des Marktes durch eine breitere Käuferschicht und gezielte Marketingmaßnahmen. Whisky bleibt nicht nur ein Genussmittel, sondern erweist sich auch als immer beliebter werdende Anlage mit hohen Renditen bei Auktionen.

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles