Donnerstag, 29.01.2026

WG-Mieten in deutschen Unistädten: Preise steigen rasant – Studierende vor der Entscheidung zwischen München und Siegen

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WG-Mieten für Studenten steigen deutlich schneller als die allgemeinen Lebenskosten, insbesondere in Metropolen wie München. Die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum für Studenten wird immer größer.

Ein WG-Zimmer in München schlägt im Schnitt mit 750 Euro warm zu Buche, während in Siegen nur 350 Euro veranschlagt werden. Diese Preisunterschiede verdeutlichen das enorme Gefälle bei den Mieten in verschiedenen deutschen Unistädten. Die Steigerung der WG-Mieten seit 2012 liegt im Durchschnitt bei beeindruckenden 74%, während die Gesamtpreise nur um 32% gestiegen sind. Diese Entwicklung führt zu einer zunehmenden Knappheit am Wohnungsmarkt, die auf einen Mangel an gebautem Wohnraum zurückzuführen ist.

Experten empfehlen Studienorte wie Jena, Erfurt, Siegen oder Kassel, die mit vergleichsweise günstigen Mieten locken. Diese Empfehlungen basieren auf der Erkenntnis, dass die langfristige Lösung für die Wohnungsproblematik in einem verstärkten Bau von Wohnraum in den Speckgürteln der Metropolen liegt. Politik und Experten sind sich einig, dass mehr Bauaktivitäten notwendig sind, um die Wohnungsknappheit zu reduzieren und den Wohnungsmarkt zu entlasten.

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