Freitag, 28.11.2025

Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus: Tausende Kraniche verendet, Nutzgeflügel bedroht

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In Deutschland breitet sich die Vogelgrippe weiter aus, und sowohl Wildvögel als auch Nutzgeflügel sind betroffen. Seit Mitte Oktober verzeichnet das Land mehrere Fälle in sieben Bundesländern, was ein besonders hohes Risiko für Wasservögel und Geflügelbestände darstellt. Besorgniserregend ist die Bestätigung der H5N1-Variante bei Kranichen, die schon jetzt Tausende dieser Vögel betrifft, und Experten erwarten weitere Fälle. Auch Nutzgeflügel wie Legehennen, Mastgänse und Puten sind von der Krankheit betroffen, was bereits zu Problemen in zahlreichen Geflügelbetrieben geführt hat.

Aufgrund der ernsten Lage hat Landwirtschaftsminister Rainer dringende Beratungen mit seinen Länderkollegen aufgenommen, um über das weitere Vorgehen zu diskutieren. Es wird eine Forderung nach einer landesweiten Stallpflicht in Niedersachsen laut, um die Ausbreitung einzudämmen. Die Notwendigkeit strenger Sicherheitsmaßnahmen und Hygienebestimmungen, sowie die Bedeutung einer konsequenten Umsetzung dieser Maßnahmen, werden betont, um das Risiko zu minimieren.

Insgesamt besteht ein hohes, aber noch abwendbares Risiko für die Ausbreitung der Vogelgrippe. Bauern und Tierhalter werden daher dringend aufgefordert, die geltenden Sicherheitsprotokolle strikt zu befolgen. Ein schnelles Einsammeln und sichere Entsorgung verendeter Tiere ist essenziell, ebenso wie die Vermeidung von Kontakten zu Wildvögeln und ihren Ausscheidungen, um die Gefahr einer weiteren Verbreitung einzudämmen.

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