Donnerstag, 26.03.2026

Wiesbaden pflanzt 24 Bäume auf dem Schlossplatz und baut unterirdische Bewässerung aus

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Am Schlossplatz in Wiesbaden sind seit dem 25. März 24 neue Bäume gepflanzt worden. Die Stadtverwaltung betont, dass die Standorte und die technische Ausstattung so ausgelegt sind, dass die Bäume auch unter den hohen Nutzungsanforderungen des zentralen Platzes langfristig gedeihen sollen.

Neues Konzept für standortgerechte Bepflanzung

Bei der Umgestaltung des Schlossplatzes setzen die Verantwortlichen auf großzügig angelegte Baumquartiere mit einem unterirdischen Bewässerungssystem und Zisternen. „Das dort gespeicherte Wasser dient der Versorgung der Bäume“, erläuterte Bürgermeisterin und Grünflächendezernentin Christiane Hinninger und nannte dies eine Voraussetzung dafür, dass sich Bäume an einem stark genutzten Ort dauerhaft gut entwickeln können.

Die Maßnahme ist Teil eines städtischen Ansatzes zur klimaangepassten Entwicklung des öffentlichen Raums. Nach Angaben der Verwaltung soll die Technik helfen, Trockenphasen auszugleichen und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu erhöhen.

Auswahl der Baumarten und städtische Nutzung

Für die Neupflanzung wurden drei Arten ausgewählt: Prunus serrulata, Liriodendron tulipifera und Morus alba. Die Kombination aus Zierkirsche, Tulpenbaum und Weißem Maulbeerbaum orientiert sich sowohl an gestalterischen Vorgaben als auch an klimaökologischen Kriterien, so die Verwaltung.

Der Schlossplatz dient weiterhin als Austragungsort großer Veranstaltungen wie der Rheingauer Weinwoche und des Sternschnuppenmarkts. „Die neuen Baumstandorte sind so angelegt, dass sie den besonderen Anforderungen dieses Platzes besser gerecht werden“, sagte Andreas Kowol, Dezernent für Bauen und Verkehr. Ziel sei es, die intensive Nutzung des Platzes mit einer nachhaltigen Entwicklung des öffentlichen Raums zu verbinden.

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