Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat den digitalen Baustellenmelder in ihren digitalen Zwilling integriert. Nutzerinnen und Nutzer können damit aktuelle und geplante Baustellen zusammen mit anderen Kartenebenen wie Parkplätzen, Ladesäulen und Fahrradwegen zentral und interaktiv einsehen.
Was die Plattform zeigt
Der erweiterte digitale Zwilling bündelt verschiedene Themenkarten in einer Anwendung. Ergänzend zu Baustellen lassen sich unter anderem Parkmöglichkeiten, Ladeinfrastruktur und Radwege einblenden. Neu hinzugekommen sind Lieferzonen, die für Logistik und Zustelldienste ausgewiesen sind und Unternehmen die Routenplanung erleichtern sollen. In Vorbereitung auf die Kommunalwahl am 15. März werden Wahlbezirke und Wahllokale ebenfalls dargestellt.
Die Anwendung ist über die Adresse wiesbaden.virtualcitymap.de erreichbar. Weitere Informationen sind auf der Seite https://www.wiesbaden.de/rathaus/smart-city/digitaler-zwilling verfügbar. Die Oberfläche ist nach Angaben der Stadt benutzerfreundlich gestaltet und auf allen gängigen Endgeräten zugänglich.
Umsetzung und Finanzierung
Technisch realisiert wurde die Integration durch das Sachgebiet Geoinformation im Tiefbau und Vermessungsamt in enger Zusammenarbeit mit dem Referat Smart City. Die Finanzierung erfolgt aus städtischen Mitteln und aus Förderprogrammen des Landes Hessen.
Die Stadt beschreibt den Schritt als Teil einer fortlaufenden digitalen Transformation. Verkehrsdezernent Andreas Kowol wird mit den Worten zitiert: „Mit der Integration des Baustellenmelders in den digitalen Zwilling machen wir Informationen für alle besser zugänglich und praxisnäher.“ Er ergänzt, dass die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sich so mit wenigen Klicks einen Überblick über ihre Stadt verschaffen könnten, etwa für den Weg zur Arbeit, den Einkauf oder die private Planung.
Ausblick und Beteiligung
Der digitale Zwilling soll nach Angaben der Verwaltung kontinuierlich weiterentwickelt werden. Langfristig sind weitere Anwendungen geplant, die den Alltag vereinfachen, Transparenz erhöhen und Bürgerbeteiligung fördern sollen. Die Stadt lädt Interessierte ein, Rückmeldungen und Anregungen zum Digitalen Zwilling über die auf der städtischen Webseite genannten Kontaktmöglichkeiten einzureichen.
Quelle anzeigen

