Lehrerinnen und Lehrer in Berlin kamen kürzlich zusammen, um beim KI Summit über die vielfältigen Möglichkeiten der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Unterricht zu diskutieren. Die Veranstaltung, die unter anderem Themen wie KI in der Schule, Erfahrungen und Ideen von Lehrkräften sowie den Einsatz von KI-Tools behandelte, diente als Plattform für den Austausch von innovativen Ansätzen.
Ein besonderes Highlight waren die vorgestellten Initiativen wie das Wahlpflichtfach ‚LeKI‘ und der Chatbot ‚telli‘, die bereits in mehreren Bundesländern zur Verfügung stehen. Berliner Lehrerin Meike Howein teilte begeistert ihre positiven Erfahrungen mit dem ‚Lernen mit KI‘ und betonte den Mehrwert für Schüler und Lehrer.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der geplanten Entwicklung eines adaptiven intelligenten Systems (AIS) zur individualisierten Lernunterstützung bis Dezember 2026. Die Finanzierung dieser innovativen KI-Lösungen erfolgt über den DigitalPakt Schule, was zeigt, dass auch staatliche Mittel zunehmend in die Förderung digitaler Bildung investiert werden.
Neben dem offiziellen Engagement zeigt sich auch das persönliche Interesse der Lehrkräfte an der Nutzung von KI im Unterricht. Viele Fortbildungsmaßnahmen werden in der Freizeit absolviert, um die bestmögliche Integration von KI-Technologien zu gewährleisten.
Insgesamt verdeutlicht der KI Summit das Bestreben der Lehrkräfte, Künstliche Intelligenz sinnvoll in den Unterricht zu integrieren und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, um den aktuellen Bildungstrends gerecht zu werden. Die Veranstaltung spiegelt das wachsende Interesse und die Innovationsbereitschaft im Bildungsbereich wider.
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