Freitag, 28.11.2025

Steigende Unfallzahlen auf dem Schulweg: Kinder auf Fahrrädern besonders betroffen

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Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung verzeichnet im ersten Halbjahr einen deutlichen Anstieg von Unfällen auf dem Schulweg. Besonders betroffen sind ältere Kinder, die den Weg mit dem Fahrrad zurücklegen. Mit insgesamt 42.303 registrierten Unfällen stellt dies eine besorgniserregende Entwicklung dar.

Die Mehrheit der Unfälle ereignet sich beim Fahrradfahren, gefolgt von Autounfällen und Fußgängerunfällen. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, geben Sicherheitsgründe an. Sie bemängeln fehlende Fahrradwege und unzureichend gesicherte Straßenquerungen als Hauptprobleme.

Um die Sicherheit auf dem Schulweg zu verbessern, werden Maßnahmen wie Tempo 30, gut sichtbare Querungsstellen und Elternhaltestellen empfohlen. Trotz dieser Vorschläge regt sich Widerstand gegen Elterntaxis zur Schule. Stattdessen wird die eigenständige Bewältigung des Schulwegs durch die Kinder bevorzugt, um ihre sozialen und Risikokompetenzen zu stärken und die Verkehrssituation nicht zu gefährden.

Insgesamt wird betont, dass die Nutzung von Elterntaxis die Verkehrssituation verschlechtern und die Verkehrskompetenz der Kinder beeinträchtigen kann. Es wird dringend empfohlen, statt dessen sicherheitsfördernde Maßnahmen im Schulumfeld umzusetzen, um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu gewährleisten.

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