Donnerstag, 05.02.2026

Wiesbaden gibt weiteren Bereich im Schutzkorridor gegen Afrikanische Schweinepest frei

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Die Stadt Wiesbaden hat einen weiteren Bereich innerhalb des umzäunten Schutzkorridors gegen die Afrikanische Schweinepest freigegeben. Seit Montag, 15. Dezember, gilt die zweite weiße Kachel, die das Kerngebiet bis zum Autobahnkreuz A3/A66 und von Erbenheim bis Flörsheim umfasst.

Erweiterung der weißen Kachel

In den vergangenen Wochen waren bereits in mehreren Bereichen Zäune errichtet worden. Diese Maßnahmen hatten bereits eine erste weiße Kachel innerhalb der sogenannten weißen Zone geschaffen. Mit der Freigabe der zweiten Kachel wird das umzäunte Gebiet vergrößert, um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen.

Weiße Zonen sind Schutzkorridore um ASP Kerngebiete. Sie bestehen aus zwei festen Zäunen und werden flankiert von intensiven Suchmaßnahmen nach Wildschweinen. Ziel ist es, umliegende Gebiete zu schützen und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Überwachung und Ziele der Maßnahmen

Im nun freigegebenen Gebiet soll die Schwarzwildpopulation im Rahmen der Bekämpfungsmaßnahmen deutlich reduziert werden. Der Erfolg der Maßnahmen wird nach Angaben der Stadt regelmäßig durch Drohnenflüge überprüft.

Die Maßnahmen verfolgen das Ziel, die Verbreitung des Erregers zu verlangsamen und landwirtschaftliche Betriebe sowie die Tierbestände in Nachbarregionen zu schützen.

Kontrolle und Beteiligung der Bevölkerung

Die Behörden betonen, dass die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen auch von der Unterstützung der Bevölkerung abhängt. Insbesondere sei es wichtig, dass alle Tore im umzäunten Bereich geschlossen bleiben. Hinweise auf defekte Tore nimmt das Veterinäramt unter der Telefonnummer (0611) 890770 entgegen.

Die Stadt bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit, damit die eingeleiteten Maßnahmen Wirkung zeigen können.

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