Die Ankündigung der USA, 100-Prozent-Zölle auf Arzneimittel zu erheben, hat in der deutschen Pharmaindustrie für Unruhe gesorgt. Gleichzeitig bringt Brüssel jedoch Beruhigung, da die Europäische Union von diesen Maßnahmen ausgenommen ist. Laut der EU-Kommission sind Arzneimittelimporte aus der EU von den 100-Prozent-Zöllen nicht betroffen; es gilt jedoch eine Obergrenze von 15 Prozent für EU-Exporte.
Besorgnis herrscht hingegen in Großbritannien, da das Land möglicherweise von den 100-prozentigen Zöllen betroffen sein könnte. Die Ankündigung von US-Präsident Trump löst in der deutschen Pharmaindustrie Alarm aus, da die USA ein bedeutender Exportmarkt sind. Verbände warnen vor den potenziellen Auswirkungen höherer Zölle auf die Pharmaindustrie in Deutschland und Europa.
Es wird befürchtet, dass die US-Zölle ernsthafte Auswirkungen auf die internationale Pharmaindustrie haben und die Versorgung der Patienten gefährden könnten. In Reaktion auf diese Entwicklungen betonen Verbände und Regierungen die Notwendigkeit von Handelsabkommen sowie die Sicherung der Lieferketten in der Pharmaindustrie.

